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Haselünne - die junge Stadt an alter Straße, heißt es. Gemeint ist die alte Heerstraße, die schon im 12. Jahrhundert durch diese Gegend führte. Der so günstig gelegene Ort mit einer Furt durch die Hase ließ schließlich die ersten Siedler hier ansässig werden.merian stich2 Viele Kostbarkeiten konnten bis heute erhalten bleiben. Sie prägen nachhaltig das historisch gewachsene Stadtbild. Doch was die alte Hansestadt so frisch macht, ist ein überaus lebendiges Flair, das in Haselünne überall zu spüren ist.

Betrachtet man nur die sechs prächtig restaurierten Burgmannshöfe. Sie alle werden vollständig genutzt, und nirgendwo herrscht Museumsstimmung. Nur in einem, dem Bentinckhof, dort befindet sich nämlich das einzigartige Brennereimuseum. Hier in der bekannten Korn- und Hansestadt genau an der passenden Stelle, denn das Brennen von Korn hat in Haselünne eine lange Tradition. Und es ist keineswegs übertrieben zu erwähnen, dass heute Haselünner Spirituosen in die ganze Welt exportiert werden.

Bodenfunde und Hünengräber weisen auf eine dichte Besiedelung Haselünnes in der jüngeren Steinzeit hin.

Um 500 n. Chr. befand sich ein sächsischer Haupthof im Raum der heutigen Hofstätte. Im nahen Flußlauf wurde durch Einlegen von Rundhölzern eine Furt errichtet. Diese Rundhölzer hießen "lunni" und sie gaben dem Ort den Namen "Lunni", "Lunne" und mit der Flußbezeichnung "Hassa" = dunkles Wasser = Hase schließlich den Namen Haselünne.

834 hatte Kaiser Ludwig der Fromme, Nachfolger und Sohn Karls des Großen, dem Kloster Corvey das Missionshaus Meppen mit allem Zubehör geschenkt. Hierzu zählte auch die Kirche mit dem Haupthof Lunni.

Um das Jahr 1000 wird mehrfach der Herrenhof Lunni in den Corveyschen Abgaberegistern genannt. In derselben Zeit wird Haselünne urkundlich "oppidum" genannt, das mit "Wigbold" = befestigter Handelsplatz zu übersetzen ist. Mit der Bezeichnung "oppidum" sollte die überörtliche Bedeutung des Ortes herausgestellt werden.

Um 1130 fiel der Hof Lunni im Erbgang an die Grafen von Vechta-Ravensburg.
1252 kaufte der Bischof von Münster die Besitzungen der Ravensburger. Siegel

Die Stadtrechte, die Haselünne schon vor 1250 erhalten hatte, wurden am 25.3.1272 vom Bischof von Münster urkundlich "erwähnt und erneuert".

Die Stadt gehörte zu dem Bund der Städte zwischen Rhein und Elbe, der 1268 gegründet wurde, um sich gegenseitig gegen Störenfriede des Handels zu schützen und zu verteidigen. Dieser Bund erweiterte sich später zur Hanse. (1351 urkundliche Erwähnung).
550 Jahre gehörte Haselünne als Niederstift zum Oberstift Münster.

Am 3.2.1803 wurden die geistlichen Fürstentümer durch den Reichsdeputationshauptschluß aufgelöst. Haselünne gelangte unter die Herrschaft des Herzogs Arenberg.

1826 ging die Landeshoheit auf das Königreich Hannover über.
Nach dem Krieg zwischen Preußen und Österreich im Jahre 1866 fiel das Königreich Hannover, und damit auch Haselünne, an Preußen.

Seit 1946 gehört die Stadt zum Land Niedersachsen.

- gotische Hallenkirche aus dem 14./15. Jahrhundert mit romanischem Taufstein aus dem 12. Jahrhundert pfarrkirche2
- Kapelle in Bückelte von 1508
- Kapelle in Höven/Flechum
- Westerholt`scher Burgmannshof mit dem Rittersaal und dem Burgkeller (14./15. Jahrhundert), ehemals ein Teil der Stadtbefestigung
- einige schöne alte Bürgerhäuser (18. Jahrhundert)
- Freilicht- und Heimatmuseum mit 8 aus der Umgebung stammenden 200jährigen Fachwerkhäusern mit zahlreichen Ausstellungen zu Handwerk und Geschichte der Region
- Brennereimuseum
- Ratssaal im historischen Rathaus rittersaal
- Brunnen aus dem 16. Jahrhundert im neuen Rathaus (erbaut 1982/83)

- 38 ha großer Wacholderhain, Naturschutzgebiet, einzigartig in Nordwest-Deutschland
- Naturschutzgebiet "Dörgener Moor"
- 200 ha großes Erholungsgebiet mit 20 ha großem See und bild033
- 30 ha Waldflächen (Erholungsgebiet mit Wildgehege, Hotel,  Gaststätten und Ferienhäusern)
- zahlreiche Hase-Altarme
- Reit- und Wanderwege
- Ferienhäuser
- Comfort-Campingplatz
- Jugendzeltplatz

Sehen Sie hier den Kurzfilm zum Wacholderhain.

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